Am 28. Juli wurde ein toter Luchs am Fahrbahnrand der B11 südlich von Zwiesel, Landkreis Regen, gefunden. Er lag unterhalb der Leitplanke. Gemeldet hat ihn dankenswerterweise ein vorbeifahrender Autofahrer.
Die nachfolgende gründliche Untersuchung des Luchses konnte die erste Vermutung der Polizei, dass es sich um einen Verkehrsunfall handelte, bestätigen.
Solche fachkundigen Untersuchungen sind wichtig, denn sie überprüfen, ob die Verletzungen des Tiers mit einem Unfallgeschehen in Einklang zu bringen sind, oder ob das Tier z. B. einem früheren Beschuss ausgesetzt war.
Die Polizei erwähnte in ihrem Pressebericht daher auch gesondert, dass keine Hinweise auf eine illegale Nachstellung vorgelegen hätten. Dies ist ein erfreuliches Zeichen für das gestiegene Problembewusstsein bei Luchstotfunden.
