Haare
Viele Arten wie Fuchs, Luchs und Reh liegen gerne erhöht, so dass sie ihre Umgebung im Auge behalten können.
Auf ihren Liegeplätzen hinterlassen sie dabei manchmal Haare.
Findet man eine Markierstelle eines Luchses sind dort auch oft (Backen-)Haare zu sehen.

Baumstümpfe, Felsköpfe oder Wurzelteller sind bevorzugte Ruhe- und Aussichtspunkte.

Die langen weißlichen Bauchhaare eines Luchses sind hier an der rauhen Holzoberfläche hängen geblieben.
Unterschiedliche Haarstrukturen von Huftieren und Beutegreifern

Typisch für die Haare von Huftieren ist die wellenförmige Struktur und Brüchigkeit.

Je nach Rasse haben die Haare von Hunden sehr unterschiedliche Struktur und Farbe.

Die Bauchhaare eines Luchses sind weißlich, sehr lang und weich.
Bestimmungshilfe durch das Mikroskop
Die Artzugehörigkeit kann - neben der genetischen Untersuchung der Haarwurzelzelle (sofern vorhanden) - auch unter dem Mikroskop bestimmt werden. Dabei stützt man sich auf die unterschiedliche Oberflächenstruktur an bestimmten Haarabschnitten.

Die Oberflächenstruktur von Marderhaaren zeigt eine spitz dachziegelartige Struktur.

Die Oberflächenstruktur von Fuchshaaren ist ebenfalls dachziegelartig.

Die Oberfläche von Luchshaaren zeigt dagegen feine Querrillen. Achtung: Die Haare mancher Hunderassen zeigen die gleiche Struktur!
weiter zu Über uns →
