Netzwerk Große Beutegreifer

Das so genannte "Netzwerk Große Beutegreifer" besteht aus größtenteils ehrenamtlich tätigen Personen, die für die Dokumentation von Hinweisen zu Luchs, Wolf oder Bär geschult sind. Darüber hinaus unterstützen die Mitglieder des Netzwerks die fundierte Begutachtung von potentiellen Übergriffen auf Nutz- und Wildtiere.

Im Rahmen des Aufbaus des Netzwerks wurden in mehreren Einführungs- und Fortbildungsschulungen über 200 Personen ausgebildet. Die Ausbildung der Mitglieder im Netzwerk Große Beutegreifer wird federführend durch das Bayerische Landesamt für Umwelt (BayLfU) umgesetzt.

Die Mitglieder des Netzwerks Große Beutegreifer fungieren als regionale Ansprechpartner in Sachen Luchs, Wolf und Bär, und stammen aus Kreisen der Jagd, der Forst- und Landwirtschaft sowie des Naturschutzes. 

Sie sind über die gesamte bayerische Landesfläche verteilt, so im bayerischen Alpenraum von Oberstdorf bis Berchtesgaden, im nordostbayerischen Raum von Passau bis zum Frankenwald, im Spessart und in der Rhön und in der Mitte von Bayern.

Schulung des Netzwerks Große Beutegreifer

Aufgaben

Die Mitglieder des Netzwerks gehen vor Ort möglichen Hinweisen zu Luchs, Wolf und Bär nach. Sie dokumentieren potentielle Risse an Nutz- und Wildtieren und informieren die Bevölkerung, Nutztierhalter und Jäger in Sachen Luchs, Wolf und Bär.

Voraussetzung für eine Ausübung der Tätigkeit ist die Teilnahme an einer zweitägigen Schulung, die Nachweismöglichkeiten und Rissmerkmale von Beutegreifern in Theorie und Praxis vermittelt. Besonderes Augenmerk wird auf die standardisierte Dokumentation der Hinweise gelegt. 

Schulung von Schädelmerkmalen

Zuständiger Berater

Das für Ihren Bereich zuständige Mitglied des Netzwerks können Sie über E-Mail an fachstelle-gb@lfu.bayern.de oder die Telefonnummer 09281-1800-4640 erfragen.

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