Historie

Die Wiederansiedlung des Luchses im Bayerischen Wald Anfang der siebziger Jahre wurde nicht wissenschaftlich begleitet.

Einzelbeobachtungen sammelten das Forstamt Zwiesel und der Nationalpark Bayerischer Wald. In den achtziger Jahren fährteten auch Mitarbeiter der Universität Düsseldorf im Forstamtsbereich Zwiesel einzelne Luchse.

Ab 1989 dokumentiert die “Arbeitsgemeinschaft Fischotter/ Luchs“ Meldungen zu Luchssichtungen.

Ab 1992 bzw. 1994 führen die Nationalparkverwaltungen Sumava und Bayerischer Wald systematische Abspuraktionen auf ihrer Fläche durch.

Luchs blickt zurück
Landschaft des Böhmerwalds im Winter

Im Jahr 1996 nimmt sich die Regierung von Niederbayern der Luchsthematik an.

Ab 1998 wird das Untersuchungsgebiet auf den Landkreis Passau und die Oberpfalz ausgeweitet.

Von 1998 bis 2008 führt der Naturpark Bayerischer Wald e.V. die Arbeiten federführend weiter.
Die Projektergebnisse werden in jährlichen Berichten zusammengefasst.

2009 beauftragt die Regierung von Niederbayern und das Bayerische Landesamt für Umwelt die Arbeiten vor Ort; der Naturpark bleibt wichtiger regionaler Partner.

Ab 2010 übernehmen Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz und die Wildland-Stiftung Bayern eine zweieinhalbjährige Projektträgerschaft.

Luchsfoto
Gruppenfoto des Trans-Lynx Projektes

Von 2013 bis 2015 werden die Arbeiten in einem grenzüberschreitenden Projekt, genannt TransLynx, gemeinsam mit tschechischen Projektpartnern und unter der Projektträgerschaft der Regierung von Niederbayern fortgeführt.

Von 2017 bis 2020 befasst sich das internationale 3Lynx-Projekt mit dem Schutz und Erhalt von drei zentraleuropäischen Luchsvorkommen: dem bayerisch-böhmisch-österreichischen, dem dinarischen (Slowenien-Kroatien) sowie dem südostalpinen (Italien-Slowenien). Projektträger ist das tschechische Umweltministerium.

3Lynx-projektgebiete

Unterstützen Sie uns!

Wir brauchen Sie als Unterstützer*in!

Nur so ist eine Beteiligung an großen, internationalen Projekten oder die Entwicklung maßgeschneideter Lösungen zum Schutz und Erhalt des Luchses möglich.

Werden Sie Fördermitglied oder unterstützen Sie unsere Arbeiten mit einer Spende. Luchs Bayern e.V. ist als gemeinnützig anerkannt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

weiter zu Aktivitäten und Ziele