
Luchs Bayern e.V. ist in das Projekt wildLIFEcrime eingestiegen. Das von der EU kofinanzierte Projekt mit einer Laufzeit von fünf Jahren (September 2023 bis August 2028) bringt 13 Partner aus Deutschland und Österreich zusammen. Staatliche und nicht-staatliche Organisationen wie Polizei, Forschungsinstitute, Universitäten, Arten- und Umweltschutzverbände werden Hand in Hand arbeiten, um bei der illegalen Verfolgung von Wildtieren die Prävention, die Strafverfolgung und die Durchsetzung der Rechtsvorschriften zu verbessern.
Luchs Bayern stellt in dem fünfjährigen Projekt seine jahrzehntelange Luchs-Expertise zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der Polizei werden Seminare zum Problemfeld der illegalen Verfolgung von Luchsen und ihre Auswirkung auf die Population stattfinden. Bei der Untersuchung und Dokumentation von Totfunden soll die Vorgehensweise professioneller gestaltet werden. Darüber hinaus kann die Polizei bei der Dokumentation und Untersuchung von Fällen illegaler Verfolgung von Luchsen unmittelbar unterstützt werden.
Durch Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Nutzung bestehender Kontakte vor Ort soll die Anzeigebereitschaft von Zeugen und Mitwissern gefördert und so die Aufdeckung von illegalen Luchstötungen verbessert werden, was nicht zuletzt auch einen erhöhten Abschreckungseffekt auf potentielle Täter haben dürfte.
- EU Mittel60%
- Eigenmittel von Luchs Bayern e.V.40%
